Gastronomie: Jeder Fünfte bezahlt kontaktlos

Mehr Komfort für den Gast: Bargeldloses Bezahlen ist mittlerweile auch in der Gastronomie wirtschaftlich sinnvoll und gewinnt mit neuen mobilen Bezahllösungen zunehmend an Bedeutung.

Die kontaktlosen Transaktionen sparen nicht nur Zeit und beschleunigen den Arbeitsprozess, sondern werden zunehmend auch vom Gast eingefordert. Zum Start von Apple Pay in Deutschland haben Mastercard und der Kassensystem-Anbieter Orderbird die wichtigsten Fakten zum bargeldlosen und mobilen Bezahlen zusammengestellt.

So sorgt die Kontaktlostechnologie sorgt derzeit für einen Schub bei Kartenzahlungen. Das Bezahlen funktioniert wesentlich schneller und komfortabler als mit den üblichen Kartenverfahren. Diese Art des Bezahlens birgt das Potenzial, das Bargeld auch im oft hektischen Gastronomie-Alltag zurückzudrängen. Die Mehrzahl der Debit- und Kreditkarten ist inzwischen mit einer kontaktlosen Bezahlfunktion ausgestattet.

Beim kontaktlosen Bezahlen kommt Nahfeldfunk (NFC) zum Einsatz. Ein kleines Zeichen auf der Karte, das dem WLAN-Symbol ähnelt, deutet auf die NFC-Funktion hin. Beträge bis zu 25 Euro können so ohne PIN-Eingabe und Unterschrift bargeldlos bezahlt werden. Der Kunde hält seine NFC-fähige Karte einfach ans Bezahlterminal. Das funktioniert mittlerweile mit den meisten Debit- und Kreditkarten, aber auch mit dem Smartphone oder der Smartwatch in Sekundenschnelle.

Die Kosten für bargeldlose Bezahlungen sind in der Regel niedriger als bei der Bargeldabwicklung. Restaurantbesitzer sollten die täglichen Fixkosten für Bargeld mit einbeziehen. Kosten und Zeitaufwand bei der Beschaffung von Wechselgeld können durch Kartenzahlungen deutlich reduziert werden. „Vor einigen Jahren war das Bezahlen mit Kreditkarte für den Händler noch viel teurer. So etwas brennt sich ein und manche, vor allem kleinere Betriebe, nehmen daher auch heute noch keine Kartenzahlung an. Durch die EU-Regulierung sind die Gebühren der Banken deutlich gesunken. Dadurch konnten wir auf der Akzeptanzseite in den letzten Jahren viele neue Partner hinzugewinnen, auch viele Cafés, Restaurants und Bars“, erklärt David Klemm von Mastercard.

Der Kundenkreis lässt sich erweitern, wenn neben der Girocard auch internationale Debit- oder Kreditkarten akzeptiert werden und so auch Bürgern mit Bankkonten im Ausland oder Touristen der Gastronomiebesuch ermöglicht wird. Daher sollten Gastronomen darauf achten, dass die Terminals auch für internationale Karten freigeschaltet sind.