21.01.2020

Starke Schneefälle können im Winter den Straßenverkehr behindern. „Auf schneebedeckten Straßen gilt generell: langsam und vorausschauend fahren. Spurrillen und tiefe Schlaglöcher können zuschneien und zusätzlich das Fahrverhalten verändern“, sagt Thorsten Rechtien, Kraftfahrtexperte von TÜV Rheinland.

Bei schneebedeckter Straße sind die Fahrbahnmarkierungen nicht zu sehen und möglicherweise nur eine schmale Gasse frei zu befahren. Dann ist besonders Rücksicht auf den Gegenverkehr zu nehmen. Beim Parken sollte darauf geachte werden, dass Räum- und Rettungsfahrzeuge nicht behindert sowie Ein- und Ausfahrten nicht blockiert werden.

Unter dem Schnee können sich vereiste Flächen befinden. Auf rutschiger Fahrbahn verlängert sich ferner der Bremsweg erheblich. Trotz Assistenzsystemen wie ABS und ESP wird die Fahrphysik nicht außer Kraft gesetzt. Generell heißt es: vorsichtig und nicht abrupt lenken oder bremsen. Auf glatten Straßen sollte man möglichst sanft anfahren, um das Durchdrehen der Räder zu vermeiden. Plötzliches Gasgeben oder wegnehmen des Tempos kann den Wagen ausbrechen lassen. Kommt das Fahrzeug ins Schleudern, heißt es: Ruhe bewahren und gefühlvoll gegensteuern. Auch dann auf keinen Fall ruckartig lenken. Mehr Gewicht auf der Hinterachse verbessert die Traktion von Fahrzeugen mit Heckantrieb. Dazu eignen sich beispielsweise Sandsäcke.