07.01.2020

Das neue Jahr hat neue Verkehrsregeln im Gepäck. So geht die neue Straßenverkehrsordnung unter anderem härter gegen Rettungsgassen-Rüpel vor. Außerdem soll laut ADAC künftig das Halten in zweiter Reihe verboten und die Strafen für Parken auf Geh- und Radwegen deutlich höher werden.

Wer keine Rettungsgasse bildet, zahlt ­aktuell 200 Euro Bußgeld und kassiert zwei Punkte in Flensburg. Künftig soll es auch noch einen Monat Fahrverbot geben. Deutlich härter sollen nach Angaben des ADAC vor allem Fahrer bestraft werden, die durch die Rettungsgasse fahren oder sich an Einsatzfahrzeuge dranhängen: mindestens 240 Euro, zwei Punkte und ein Monat Fahrverbot.

Eine Verschärfung, die der ADAC grundsätzlich begrüßt. „Dafür haben wir uns lange eingesetzt“, sagt Gerhard Hillebrand, ADAC-Vizepräsident für Verkehr.

Kurz mal in zweiter Reihe halten, jemanden rauslassen, etwas ein- oder ausladen: Das ist schon heute nicht erlaubt, wird aber oft geduldet. Fürs Halten drohen momentan 15 Euro Bußgeld, fürs Parken 20 Euro. Die neue StVO will Halten in zweiter Reihe deutlich härter bestrafen: 55 Euro und bei Behinderung sogar 70 Euro sowie einen Punkt in Flensburg.

Diese und weitere neue Vorschriften gibt es unter www.adac.de