06.05.2020

Da derzeit noch nicht vollständig geklärt ist, wie lange das Corona-Virus auf einer Oberfläche überleben kann, sollte auch im Auto den häufig berührten Bereichen („Kontaktflächen“) besondere Aufmerksamkeit gewidmet werden. Hierzu gehören laut des Automobilherstelles Ford Lenkrad, Türgriffe, Schalthebel, Knöpfe, Touchscreen, Armlehnen und Sitzverstellungen.

Auch die Sicherheitsgurte sollten auf der Sauberkeits-Checkliste jedes Fahrers ganz oben stehen, denn Sicherheitsgurte liegen direkt am Körper an und könnten möglicherweise sogar die Hauptlast der von Husten und Niesen ausgehenden Tröpfchen tragen. Ford rät außerdem, zur Reinigung und Desinfizierung des Fahrzeuginnenraums keine Produkte zu verwenden, die Bleichmittel oder Wasserstoff-Peroxid enthalten. Außerdem sollte man Produkte auf Ammoniak-Basis meiden, die sie einige Spezialbeschichtungen in den Fahrzeug-Innenräumen angreifen könnten.

Möglicherweise betrachte man das Tragen von Handschuhen auch beim Autofahren als Schutzmaßnahme. Es gelte allerdings zu beachten, dass Handschuhe beim Berühren einer Corona-kontaminierten Oberfläche ebenfalls kontaminiert werden könnten. Das Berühren des eigenen Gesichts sollte also auch hier in jedem Fall vermieden werden. Eine Fahrzeugreinigung sollte stets erfolgen, wenn eine Oberfläche kontaminiert sein könnte, etwa nach der Nutzung des Autos durch einen anderen Fahrer. Dazu sei es ratsam, ein Hände-Desinfektionsmittel im Auto zu lassen und einige Reinigungstücher oder gegebenenfalls auch Desinfektionstücher im Handschuhfach aufzubewahren.