Der zunächst für Mai angekündigte Starttermin für die Erhebung von Eintrittsgebühren in die Lagunenstadt Venedig wurde erneut verschoben. Neuer Starttermin ist nun der 1. September 2019, so der Bundesverband Deutscher Omnibusunternehmer (BDO). Grund hierfür sollen Probleme bei der Umsetzung sein.

Seit einigen Jahren hat Venedig mit Overtourism zu kämpfen. Die Massen an Touristen überfordern die kleine Stadt. Im vergangenen Jahr haben 33 Millionen Touristen die Stadt besucht, also durchschnittlich 90.000 am Tag. Das sind fast doppelt so viele wie Venedig Einwohner zählt: In der Stadt leben noch etwas mehr als 50.000 Menschen.

Eine neue Abgabe für Tagestouristen in Höhe von drei Euro soll den hohen Andrang angeblich verringern. Zusätzlich soll das Geld die Instandhaltung und Reinigung der Museumsstadt finanzieren.

Die Maßnahme ist bereits im Februar vom Stadtparlament abgesegnet worden. Nun hat man den Starttermin verschoben.
Ab 2020 sollen die Gebühren weiter steigen. So können es je nach Saison und Gedränge bis zu zehn Euro werden.

Die Gebühr soll planmäßig auf die Fahrscheine der Transportmittel draufgeschlagen werden, mit denen die Touristen nach Venedig gelangen. Bislang hat sich die Umsetzung auf diese Weise jedoch als schwierig erwiesen. Wie die Gebührenentrichtung letztendlich erfolgen soll ist demnach noch unklar.

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