21.12.2020

Der Wintereinbruch kommt jedes Jahr überraschend und sorgt für Verkehrschaos, Verspätungen und lange Gesichter bei Autofahrern. Wenn der Wintercheck mit Reifenwechsel erledigt ist, geht es nur noch darum das Auto morgens schnell von Schnee und Eis zu befreien, um startklar zu sein.

Laut einer Forsa-Umfrage der finnischen Winterprofis Kungs gaben 30 Prozent der Befragten an, dass sie normalerweise weniger als fünf Minuten benötigen, um ihr Fahrzeug im Winter fahrbereit zu bekommen, also zum Beispiel um die Scheiben freizukratzen. Wobei diese zeitlich recht sportliche Aussage häufiger von Männern (40 Prozent) als von Frauen (22 Prozent) gemacht wurde.

Der finnische Marktführer für Autopflegeprodukte empfiehlt immer das passende Winterzubehör griffbereit zu haben. Mit multifunktionalen Winterhelfern zum Beispiel bekommen Fahrzeugbesitzer schnell den Durchblick. Zeigt sich der Winter von seiner milden Seite, reicht meist schon ein Kombitool, wie zum Beispiel der Aqua-IS, mit einem guten Eiskratzer und einem Abzieher für die Nässe.

Bei großen Schneemengen bewährt sich eine Schneeschaufel, die das Fahrzeug rasch aus dem Schnee befreit. Auch ein Schneeschieber für das Autodach sowie eine robuste Schneebürste, um Schneereste gründlich zu entfernen und natürlich ein ergonomischer Eiskratzer für hartnäckige Eisschichten auf den Autoscheiben sollten zur Grundausstattung im Winter gehören.

Am Abend sollte man immer die Scheibenwischer hochklappen, um zu verhindern, dass die Wischer an der Scheibe festfrieren. Sollte sich in den Wischerblättern Eis gebildet haben, lässt sich dieses etwa mit der Furche in den Kungs-Eiskratzern entfernen. Die Front- und Heckscheibe niemals mit Zeitungen abdecken, denn diese wird feucht und klebt dann an der Scheibe fest. Und auch unbedingt Finger weg von heißem Wasser: Die Frontscheibe kann durch den großen Temperaturunterschied springen. Außerdem friert das heiße Wasser bei niedrigen Temperaturen schnell wieder ein. Ein Heizlüfter hat übrigens im Auto nichts verloren: Die Plastikteile der Innenverkleidung können sich durch die Hitzeeinwirkung verformen – und im schlimmsten Fall entsteht sogar ein Brand.