Zu welchen Uhrzeiten sind Autofahrer in Deutschland gern unterwegs? Was sind die beliebtesten Snacks während der Fahrt? Und wie verbringen Fahrer ihre Wartezeiten im Stau? Das Marktforschungsinstitut Statista hat im Auftrag von Vergölst die Gewohnheiten der Autofahrer auf deutschen Straßen hinterfragt.

Wie verhalten sich die Autofahrer auf Deutschlands Straßen auf ihren täglichen Wegen? Die von Statista im Auftrag von Vergölst erstellte Studie zeigt einige interessante Gewohnheiten: Steht etwa eine lange Autofahrt bevor, will die Frage nach dem Reiseproviant geklärt sein. 31 Prozent der deutschen PKW-BesitzerInnen entscheiden sich hier klassisch für belegte Brötchen und Gebäck. Neben dem Pausenbrot sind außerdem Kaugummi und Bonbons bei 27 Prozent der FahrerInnen an Board – gefolgt von Snacks wie Schokolade (21 Prozent), Obst (21 Prozent), Gummibärchen (19 Prozent) und Müsliriegeln (19 Prozent). 18 Prozent der Befragten legen auch mal einen Zwischenstopp beim Schnell-Restaurant ein und dulden den Verzehr von Fast Food in ihrem Fahrzeug. Für 38 Prozent ist das womöglich ein No-Go: Sie essen im Auto nichts. Der Anteil der männlichen Befragten, die auf langen Fahrten fasten, ist um ganze 10 Prozent höher als jener der weiblichen Fahrer.

Dafür trinken die deutschen PKW-BesitzerInnen umso mehr – und zwar in erster Linie Wasser (69 Prozent). Besonders jüngere Fahrer zwischen 18 und 34 Jahren sind zudem gern mit Koffein im Blut unterwegs und greifen zu Kaffee (33 Prozent), Cola (31 Prozent) und Energy Drinks (27 Prozent).

Hoch im Kurs: das Radio

83 Prozent der deutschen PKW-BesitzerInnen schalten während der Fahrt das Radio ein. Läuft ein Song, der gute Laune macht, stimmen 45 Prozent der Männer und sogar ganze 75 Prozent der Frauen ein und singen mit. Abseits des Radios geben gerade unter den 18- bis 34-Jährigen knapp zwei Drittel gern selbst den Ton an und lauschen einer eigenen Playlist. Die Generation der 35- bis- 49-Jährigen setzt hingegen eher auf CDs.

Gibt es einen Stau, verfolgen 37 Prozent aller Befragten die aktuellen Staumeldungen. Daneben binden einige außerdem das Verfassen von Chat-Nachrichten (21 Prozent) und das Scrollen durch Social-Media-Plattformen (13 Prozent) in das Unterhaltungsprogramm für die Wartezeit ein – vorausgesetzt, der Motor ist während der Wartezeit abgeschaltet.