Das Tragen eines medizinischen Mund-Nasen-Schutzes (OP- oder FFP2-Maske) ist deutschlandweit im ÖPNV, in Geschäften und öffentlichen Gebäuden Pflicht. Einige Bundesländer haben sogar eine Maskenpflicht im Auto eingeführt. Der TÜV-Verband zeigt, welche Regelungen aktuell gelten.

In Berlin, Sachsen und im Saarland besteht eine Maskenpflicht im Auto, sofern Personen aus anderen Haushalten mitfahren. Es müssen medizinische Masken („OP-Masken“) oder FFP2-Masken getragen werden. Die Fahrer sind von dieser Pflicht allerdings ausgenommen. In anderen Bundesländern gibt es derzeit keine Pflicht, in privaten Fahrzeugen eine Gesichtsmaske zu tragen. Allerdings ist es aus Sicht des TÜV-Verbands dringend zu empfehlen, eine medizinische Maske zu tragen, denn in kleinen geschlossenen Räumen wie dem Auto besteht eine hohe Ansteckungsgefahr. Generell sollten Autofahrten mit Personen aus anderen Haushalten auf das Nötigste beschränkt werden.

In Corona-Zeiten beliebt, aber nicht ratsam: Autofahrer sollten ihre Schutzmasken nicht am Rückspiegel aufhängen. Dort ist die Maske zwar schnell griffbereit, aber sie schränkt die Sicht beim Autofahren ein. Außerdem kann das Dauerpendeln der Maske im Sichtfeld Fahrer vom Straßenverkehr ablenken, sodass sie langsamer auf Verkehrssituationen reagieren. Dadurch steigt das Risiko für Unfälle.